Die ABC-Erkundungseinheit

Die ABC-Erkundungseinheit wurde 2003 gegründet und besteht zurzeit aus zwölf Kameraden. Bei dieser Gruppe handelt es sich um eine Katastrophenschutzeinheit, die ins Katastrophen- und Zivilschutzkonzept des Bundes eingebunden ist. Vergleichbare Einheiten gibt es über das gesamte Bundesgebiet verteilt bei vielen größeren Feuerwehren.

Die Aufgabe der Messgruppe ist die Erkundung bei Einsätzen, bei denen chemischen, biologische oder radioaktiven und nuklearen Gefahren (CBRN) für Einsatzkräfte, Bevölkerung oder die Umwelt auftreten können. Dazu steht ihr ein ABC-Erkundungskraftwagen (ABC-Erkkw) zur Verfügung, der mit umfangreicher Technik zur Erkundung, Bestimmung und Nachweis von Stoffen ausgestattet ist. Die Einsatzkräfte der Messgruppe operieren im Katastrophenfall im Verband zusammen mit den Kräften anderer Erkundungseinheiten.

Die ABC-Erkundungseinheit kann aber auch außerhalb des Katastrophenschutzes bei Gefahrengutunfällen und Bränden zum Einsatz kommen. So kann zum Beispiel bei einem Brandeinsatz die Zusammensetzung des Brandrauches ermittelt werden, was der Einsatzleitung dann wichtige Informationen liefert, in wieweit die Bevölkerung gefährdet ist.

Die Mitglieder dieser Sondereinheit verfügen neben der normalen Feuerwehrausbildung über weitere zusätzliche Lehrgänge im Bereich ABC-Abwehr und ABC-Erkundung. Ein- bis zweimal im Monat findet eine spezielle Ausbildung für die Mitglieder dieser Gruppe statt, in der sich die Kameraden spezielle Kenntnisse für ihren Einsatz aneignen.

Ein Trupp unter Chemieschutzanzügen (CSA) geht zur Erkundung vor.
Präsentation der ABC-Messgruppe beim MV-Tag
Präsentation der ABC-Messgruppe beim MV-Tag
Arbeiten unter Chemieschutzanzug (CSA)
Bericht über den Umbau des
ABC-Erkundungskraftwagens (ABC-ErkKw) im Jahr 2006.

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