Am frühen Morgen des 2. September 2007 kam es zu einem größerem Brand auf dem Gelände des Rostocker Pflegeheim Jakobi-Stift. Bei dem erst am Vortag eröffneten Gebäude gerieten Mülltonnen unter einem Anbau in Brand. Das Feuer breitete sich schnell auf die Fassade und ein Carport aus. Der sich stark ausbreitende Rauch zog durch offene Fenster in das Hauptgebäude und löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus.
Aufgrund des in der Leistelle Rostock auflaufenden Brandmeldealarmes wurde um 5:04 Uhr zunächst der Löschzug der Feuerwache I alarmiert. Nachdem es kurze Zeit später Meldungen über einen Brand gab, wurde sofort die Alarmstufe erhöht und ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Führungsdienst der Feuerwehr Rostock und die zuständige Freiwillige Feuerwehr Rostock Stadt-Mitte nachalarmiert.
Das Feuer wurde durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Ein großes Problem bestand aber in der starken Verqualmung in den Fluren und Zimmern der Pflegestationen. Eine bettlägerige Person musste durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus einem verqualmten Zimmer gerettet und anschließen durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Nach dem die weiteren Stockwerke ab kontrolliert wurden, setzte man Überdruckbelüfter ein, um die Gänge und Zimmer rauchfrei zu bekommen. Glück im Unglück war, dass das gerade eröffnete Pflegeheim noch nicht voll belegt war. Somit konnte von einer groß angelegten Evakuierung abgesehen werden. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Die Kripo ermittelt nun die Brandursache.