Nächtliche Personsuche auf Unterwarnow

In der Nacht zu Ostersonntag, 12. April 2009 erreichte gegen 2:15 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr Rostock der Notruf eines besorgten Bürgers, der meldete, dass am Stadthafen in Höhe der Hafenterrassen vermutlich eine Person in die Unterwarnow gesprungen sei und nicht wieder aufgetaucht ist.

Daraufhin wurden von der Feuerwache I Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter sowie der Tauchergerätewagen in Marsch gesetzt. Parallel dazu wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt-Mitte alarmiert, die mit ihrer Wassergefahrengruppe eine Spezialeinheit für Einsätze auf dem Wasser besitzt. Diese rückte nur wenige Minuten nach der Berufsfeuerwehr mit dem Gerätewagen – Wasser und angehängtem Mehrzweckboot sowie dem Rüstwagen und dem Mannschaftstransportfahrzeug aus.

Vor Ort begannen die Taucher der Berufsfeuerwehr unverzüglich mit der Personensuche unter Wasser. Auf dem Wasser wurde diese Suche parallel unter anderem mit dem Mehrzweckboot der Wassergefahrengruppe durchgeführt. Dieses musste allerdings zunächst auf der gegenüberliegenden Warnowuferseite in Rostock Gehlsdorf zu Wasser gelassen werden, da es leider im Bereich des Stadthafens keine geeignete Stelle hierfür gibt.

Nach etwa einer Stunde wurde die Suche dann aber ergebnislos abgebrochen.

Eingesetze Kräfte:
Feuerwache I: ELW 1, HLF 16, DLK 23-12, TGW mit Bootsanhänger
FF Stadt-Mitte: GW - W mit MZB, RW 1, MTF
Polizei: Streifenwagen, Wasserschutzpolizei
Fotos: Archiv

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