Gasalarm nach Bauarbeiten

Bauarbeiter zerrissen am Freitag, 17. April 2009 eine Gasleitung bei Renovierungsarbeiten an einem Gebäude in der Rostocker Ulmenstraße. Ein Baggerfahrer hatte die Leitung bei Arbeiten vor dem Haus übersehen und sie aus der Verankerung im Haus gerissen. Sofort meldeten die Arbeiter den Vorfall der Leitstelle Rostock, die den Löschzug der Feuerwache I, den Rüstwagen 2 und die ABC-Messgruppe der FF Stadt-Mitte alarmierte.

Vor Ort strömte das Gas unvermindert aus der gerissenen Leitung in das leer stehende Gebäude. Der Einsatzleiter ordnete zunächst die Räumung des gesamten Geländes und den Stopp aller Bauarbeiten an. Auch die belebte Straße vor dem Haus wurde gesperrt. Der Messtrupp der FF Stadt-Mitte ging zur Messung in ein angrenzendes Gebäude. Hier wurde jedoch keine Gaskonzentration festgestellt.

Während außerhalb des betroffenen Gebäudes ständig Messungen zur Gaskonzentration vorgenommen wurden, konnten Mitarbeiter des Gasversorgers und Kräfte der Feuerwehr das leckgeschlagene Rohr zunächst notdürftig verschließen. Die Leitung wurde dann mit Spezialgerät abgeklemmt und die Hauptgasleitung unter dem Gehweg abkontrolliert. Feuerwehrleute belüfteten daraufhin das Gebäude unter ständigen Messungen. Nachdem das Haus gasfrei war, konnte nach rund zweieinhalb Stunden Entwarnung für das Einsatzgebiet gegeben werden.

Eingesetze Kräfte:
Feuerwache I: ELW 1, HLF 16, RW 2
FF Stadt-Mitte: ABC-ErkKW
Rettungsdienst: RTW JUH
Polizei: mehrere Streifenwagen
Sonstige: Mitarbeiter Gasversorger
Fotos: Feuerwehr

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