Austritt von Kerosin aus Kesselwagen

Bahnmitarbeiter des Güterverkehrszentrums im Überseehafen bemerkten am Abend des 27. April 2009 eine Leckage an einem Kesselwagen im Bereich Petersdorfer Straße in Rostock Toitenwinkel. Sofort wurde der Gefahrgutzug der Feuerwehr Rostock, darunter auch die ABC-Messgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Rostock Stadt-Mitte, sowie weitere Kräfte von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren alarmiert.

Vor Ort stand ein 60m3 Kesselwagen, der mit Kerosin für den Flughafen Rostock-Laage beladen war, auf einem Rangiergleis. Aus einem Domdeckel war Kerosin ausgetreten. Die Messgruppe der FF Stadt-Mitte führte Messungen zur Explosionsgrenzenbestimmung und Schadstoffausbreitung durch. Jedoch konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die ausgetretenen Mengen Kerosin verflüchtigten sich schnell in der Luft, akute Explosions- oder Umweltgefahr war nicht gegeben.

Da kein weiterer Gefahrenstoff austrat, wurde nach kurzer Absprache der Einsatzkräfte die Einsatzstelle an den Verantwortlichen der der Deutschen Bahn AG übergeben, um den Waggon zum Tanklager Rostock zurückzuführen, um diesen dann dort zu entladen. Die Kräfte der Feuerwehr konnten danach abrücken.

Eingesetze Kräfte:
Feuerwache I: ELW 1, HLF 16, RW 2, PKW mit Führungsdienst
Feuerwache III: VF, HLF 16, WLF mit AB-G, WLF mit AB-Sonder, GTLF
FF Stadt-Mitte: ABC-ErkKW
FF Gehlsdorf: TLF 16/25, LF 16-TS, LKW Dekon-P
Rettungsdienst: RTW ASB
Polizei: Streifenwagen, Bundespolizei
DB AG: Notfallmanager
Foto: Feuerwehr

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