Am Samstag, 01. August 2009 fand die 7. Rostocker Marathon Nacht statt. Bei diesem Sportgroßereignis nahmen fast 2000 Sportler in verschiedenen Disziplinen die unterschiedlichen Laufstrecken quer durch die Stadt in Angriff. Höhepunkt war wie immer der nächtliche Warnowtunnel Marathon, dessen Strecke unter der Warnow hindurch führte.
Zur Absicherung der Veranstaltung und Sicherung der Strecke waren neben unzähligen privaten Helfern des Veranstalters auch die Rostocker Feuerwehr, Kräfte der Polizei, Helfer des Rostocker Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks (THW) und mehrere DRK Ortsverbände aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sowie die Johanniter-Unfallhilfe im Einsatz.
Die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt übernahmen mit über 60 Einsatzkräften die Sicherung einiger Streckenabschnitte des 42,195 Kilometer lange Kurses in Ergänzung zu privaten Helfern und den Sicherungsposten der Polizei. Die Kräfte des THW Ortsverbandes Rostock sorgten für den Auf- und Abbau der Streckenabsicherung und organisierten die Logistik entlang der Strecke. Die Helfer des DRK und der Johanniter kümmerten sich unter der Leitung des Rostocker DRK Ortsverbandes um die medizinische Absicherung der Veranstaltung und stellten den Veranstaltungsrettungsdienst.
Geleitet wurde der gesamte Einsatz von der „Technischen Einsatzleitung Marathon“, welche mit einem ELW 2 im Start-Ziel-Bereich vor dem Rostocker Rathhaus stationiert war. Von hier koordinierten die Organisatorische Leitung des Rettungsdienstes, der Ortsbeauftragte des Rostocker THW sowie der Einsatzleiter der Feuerwehr die Kräfte an der Strecke. Unterstützt wurden die Führungskräfte von einem Technischen Trupp, der die Funkkommunikation in der „Leitstelle“ des ELW 2 durchführte.
Der Einsatz begann bereits am Vormittag und verlief insgesamt sehr gut. Der Rettungsdienst hatte wie immer viele Läufer, meist mit Erschöpfunksymptomen, zu behandeln. Bei einigen kritischen Notfällen musste auch ein Notarzt zu Hilfe eilen und eine stationäre Einweisung ins Krankenhaus erfolgen. Die Streckenabsicherung durch Feuerwehr, Helfer und Polizei verlief ohne größere Schwierigkeiten.
Gegen 0:30 Uhr kamen die letzten Läufer ins Ziel. Die Abbauarbeiten dauerten dann noch mal eineinhalb Stunden, sodass der Einsatz gegen 2 Uhr Nachts beendet werden konnte.
Während des Sicherungseinsatzes hatten zwei der sechs Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt jeweils einen parallelen Einsatz und mussten ihre Posten kurzzeitig für diese verlassen. Durch die gute Organisation der Einsatzleitung konnten jedoch stets alle Lücken schnell geschlossen werden.