Die Spuren des letzten Schneechaos vom 30. Januar waren noch im gesamten Stadtgebiet zu sehen, da wurde die Hansestadt Rostock am 02. Februar erneut durch starken Schneefall und Schneeverwehungen heimgesucht. Aufgrund der sich aufhäufenden Schneemassen waren nun vor allem die Lasten auf Flachdächern und die tief verschneiten Straßen Einsatzschwerpunkte.
Nachdem in den vergangenen Tagen Bereitschaftsdienste der Freiwilligen Feuerwehren, Sonderschichten der Beamten im Brandschutz- und Rettungsamt sowie Krisenstäbe der Stadtverwaltung die Auswirkungen des letzten Unwetters bearbeiteten, wurde auch der erwartete Starkschneefall am 02. Februar stabsmäßig vorbereitet. So wurden Feuerwehr und THW zur Amtshilfe bei der Beräumung der Schneemassen auf den Straßen eingesetzt. Der Sanitätszug des DRK unterstützte den Rettungsdienst der Hansestadt mit geländegängigen Rettungswagen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Rostock Stadt-Mitte waren ab 10:31 Uhr erneut mehrere Einsätze zu bewältigen. Durch die Bereitschaft waren vier Fahrzeuge schnell besetzt, um ein Schuldach in der Semmelweisstraße von den Schneemassen zu beräumen. Der wiederholte Starkschneefall sorgte für ein erhebliches Mehrgewicht durch das die Tragfähigkeit der Dächer nicht mehr gewährleistet werden konnte. Die gefährdeten Bereiche der Schule wurden evakuiert und die Dächer durch die Feuerwehr beräumt. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Ohne Pause ging es um 12:36 Uhr weiter um das nächste Schuldach zu beräumen. Einsatzort war dieses mal die Mendellejewstraße.
Weitere Einsätze folgten für Rüstwagen. Dieser musste am Nachmittag verschiedene Fahrzeuge aus dem Schnee befreien. Die Kameraden der FF Stadt-Mitte verbrachten zu Sicherstellung der Einsatzbereitschaft noch den gesamten Abend im Gerätehaus. Die Lage in der Hansestadt entspannte sich erst in der Nacht.