Fährschiff droht zu sinken

Am Morgen des 27.02.2010 drohte eine Personenfähre am Fähranleger Gehlsdorf zu kentern. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Gehlsdorf zum Abpumpen des Wasser alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Gehlsdorf wurde sofort klar, dass die Wassermengen, welche in das Schiff gelaufen waren, nicht allein mit den Mitteln der FF Gehlsdorf aus dem Schiff gepumpt werden könnten. Gegen 09:13 Uhr wurde somit das LF 16-TS der FF Stadt-Mitte nachalarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Stadt-Mitte waren bereits eine Tragkraftspritze TS 8/8 und eine Tauchpumpe der FF Gehlsdorf sowie drei weitere Tauchpumpen der Besitzer der Fähre im Einsatz. Zügig brachten die Einsatzkräfte aus Stadt-Mitte ebenfalls ihre TS 8/8 in Stellung. Mit diesen sechs Pumpen konnte das Wasser relativ schnell aus der Fähre gepumpt werden.

Im weiteren Einsatzverlauf brachten Einsatzkräfte der Feuerwache 3 weitere Pumpen und Schlauchmaterial vom AB-Schlauch zur Einsatzstelle, welches jedoch nicht mehr benötigt wurde. Zur Untersuchung und Kontrolle der Einsatzstelle waren noch Beamte der Wasserschutzpolizei und Mitarbeiter der von Rostock Port im Einsatz.

Gegen 12:30 Uhr war das Wasser soweit aus der Fähre gepumpt, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihre Pumpen abbauen konnten. Somit war der Einsatz für die FF Stadt-Mitte um 12:45 Uhr beendet.

Eingesetze Kräfte:
Feuerwache III: KTFL 1000, MTF
FF Stadt-Mitte: LF 16-TS
FF Gehlsdorf: TLF 16/25, LF 16-TS, LKW Dekon-P
Polizei: Wasserschutzpolizei
Sonstige: Hafenmitarbeiter

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