| Brandstifter aus Feuerwehr zu hohen Strafen verurteilt Wehrführer freigesprochen |
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Am Freitag, 02.03.2007 ging der Prozess gegen die vier angeklagten Feuerwehrmänner aus der FF Warnemünde vor dem Amtsgericht Rostock zu Ende. Die beiden Hauptangeklagten Marcel S. (19) und Andy T. (20) wurden wegen schwerer Brandstiftung in mehreren Fällen zu einer Jugendstrafe von drei Jahren sowie zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Der Mitangeklagte Stefan B. (26) wurde wegen Beihilfe zur schweren Brandstiftung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Den Angeklagten wurde eine Brandserie im Frühjahr / Sommer 2006 im Nordwesten Rostocks zur Last gelegt, in deren Folge es gehäuft zu Bränden in Kellern von Mehrfamilienhäusern kam. Die harten Strafen begründete das Gericht damit, dass die Angeklagten als Feuerwehrleute eine besondere Schuld treffe, da sie auf jeden Fall über die Gefahr von Bränden in bewohnten Gebäuden Bescheid wissen müssten. Auch wollte man damit ein Zeichen setzten, dass Brandstifter in den Reihen der Feuerwehren in keiner Weise toleriert würden. Alle Verurteilten sind inzwischen nicht mehr Mitglied in der FF Warnemünde. Der wegen Anstiftung ebenfalls angeklagte Wehrführer der FF Warnemünde wurde freigesprochen. Er war zu unrecht von einem der Angeklagte schwer belastet worden, was sich im Rahmen der Hauptverhandlung herausstellte, so dass auch die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädierte. |
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