Die Wassergefahrengruppe

Die Wassergefahrengruppe ist Bestandteil des Katastrophenschutzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Landeskatastrophenschutz). Eine solche Gruppe gibt es in jedem Landkreis des Landes. Die Wassergefahrengruppe wird aber im Katastrophenfall auch über die Landesgrenze hinweg eingesetzt. So erlebten die Kameraden dieser Einheit ihre erste große Bewährungsprobe beim Elbehochwasser 2002, als sie in Dresden und Boizenburg zum Einsatz kamen.

Aufgabe dieser Einheit ist die Abwehr von Gefahren auf Gewässern. Dieses erstreckt sich von der Wasserrettung über Ölabwehr bis hin zum Einsatz bei Hochwasser. Auch kann die Einheit zur Absicherung bei Sportereignissen auf dem Wasser zum Einsatz kommen. Zur Brandbekämpfung ist diese Einheit aber nur bedingt geeignet.

Ausgestattet ist die Wassergefahrengruppe mit einem Mehrzweckboot und einem dazugehörigen Zugfahrzeug (GW-Wasser), der auch zahlreiches Zubehör transportiert.

Die Wassergefahrengruppe besteht aus zehn Mitgliedern, die sich einmal im Monat zur Ausbildung und Pflege der Gerätschaften treffen. Darüber hinaus unternehmen die Kameradinnen und Kameraden auch Ausbildungsfahrten auf der Warnow, damit sie mit dem Einsatzgebiet vertraut bleiben.

Im Einsatz auf dem Wasser
Das Mehrzweckboot wird in Boizenburg in die Elbe gelassen.
Das Mehrzweckboot


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